Theater (griech. Schaustätte, anschauen) ist die Bezeichnung für eine szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren und Publikum.
Mit dem Wort Theater kann das Gebäude gemeint sein oder auch der Prozess des Theater Machens.
Die Akteure leisten schon im Vorfeld äußerst harte Arbeit. Damit ist nicht nur das lernen und proben des Textes gemeint. Ziel ist es, Thematiken, Zustände und Erfahrungen so authentisch, wie möglich umzusetzen und darzustellen. Das erfordert Arbeit an sich selbst.
Genau das ist das spannende. In der Theaterarbeit können sich die Protagonisten neu kennen lernen und konstellieren.
Diese theatralische Arbeit setzt wichtige innere Prozesse in Gang.
Gerade die Theaterpädagogik leistet hier wertvolle und vielschichtige Arbeit.
Als ausgebildete Erzieherin und Theaterpädagogin biete ich folgendes an:
- Theaterarbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren –
„Von der Szene zum Stück“.
- Umsetzung von bestimmten Problematiken und auch aktuellen Themen wie: Freundschaft, Liebe, Emotionen, Feindschaft, Integration, Aggressionen,
Vorurteile etc.
- Bewerbungstraining mit Berufsanfängern und Langzeitarbeitslosen
- Sprechtraining, Atmung, Entspannung
Das szenische agieren ist in keiner Weise auf eine Örtlichkeit eingeschränkt oder auf eine Institution beschränkt. Vorhandene Grenzen heben sich auf. Ort, Alter, Geschlecht, Bildungsgrad oder Gesinnung spielen hier keine Rolle mehr. Jeder nur denkbare Raum kann als theatralische Bühne gestaltet werden, wie Freizeiteinrichtungen oder gar der Stadtpark.
Durch einfach zu erlernende Techniken (Atmung, Sprache, Körper) und durch Rollenspiele kann Einfluss auf bestimmte Problematiken genommen werden. Der Spaß am Theater spielen ist dabei wesentliche Voraussetzung.
In spielerischer Kommunikation miteinander setzt sich bei den Akteuren ein Prozess in Gang:
- Reflektion mit Erlebtem
- Erkennen eigener Potentiale und Möglichkeiten
- Abbau von Blockaden
- Abbau von Ängsten
- Mut sich selbst zu entdecken
„Mensch, ich hätte nie gedacht, dass das in mir steckt“ ist dann ein erstaunt gerufener Satz! Durch das Rollenspiel und die Szenische Darstellung entwickeln die Protagonisten ein neues Lebensgefühl. Sie bekommen durch das Spiel die Möglichkeit in ihrer Seele „aufzuräumen“ und damit ein neues Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu entwickeln. Dies erzeugt Mut, zukünftig unbekannten und neue Situationen gezielt zu begegnen.